Klar, es ist kälter und regnerischer, und die Äpfel und Nüsse purzeln reif von den Ästen. Aber auch das zur Ruhe kommende Gefühl, dass sich durch die Gassen der Vororte schleicht, ist langsam nicht mehr zu ignorieren. Ich mag den Herbst. Immer öfter kann ich den Himmel abends in den unmöglichsten Farben erstrahlen sehen. Orange, Rot und manchmal sogar ganz zart rosa. Wie als würde die Erde nochmal zum letzten Showdown vor dem doch so einfarbigen Winter ausholen...
Gestern hatte ich beim aufwachen vor meiner Nase einen Schmetterling sitzen. Kommt vielleicht daher, dass mein Fenster nachts immer offen ist, wer weiß.. Aber auch da bemerkte ich diese verändernde Kraft des Herbstes. Der kleine Kerl war total langsam und schläfrig, und so konnte ich ihn ohne weiteres auf meinen Finger setzen und ihn bildlich verewigen.
...Hoffentlich überlebt er den Winter, oder hat jedenfalls noch einen wunderschönen letzten Herbst!
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