Wenn wir etwas haben wollen, über das wir nicht verfügen, empfinden wir Begierde.
Wir erleben sie als Mangel, als Lehrstelle.
So kann sich Begierde letztendlich auf alles richten, was uns fehlt: Ein Glas Wasser, eine Person, ein paar Schuhe, auf Wissen oder sogar auf die Weltherrschaft.
Begierde ist eng mit Hunger verbunden. Deshalb spüren wir oft im Magen, wenn wir etwas begehren. Es ist so, als wäre dort ein Loch, das um jeden Preis gefüllt werden wollte.
Warum empfinden wir Begierde? Ist sie gut, oder lässt sie uns zugrunde gehen?
Ich denke, dass sie in gewissem Maße Überlebenswichtig für uns ist. Denn ist es nicht in höchstem Maße befriedigend, wenn wir unsere Begierde sättigen können? Für mich ist sie eine der wichtigsten Leidenschaften. Was wäre schon ein Leben, ohne Begierden?

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